Am Mittwoch startet in Santiago de Chile die Bahn-Weltmeisterschaft. Sie ist eine erste echte Standortbestimmung im Jahr 1 nach den Olympischen Spielen. Das gilt vor allem im Sprintbereich, denn die Frauen, die in Paris Bronze holten, haben letztes Jahr bei der WM in Ballerup gefehlt, und in diesem Jahr gab es nicht viele internationale Wettkämpfe. Nach der EM im Februar in Belgien und dem einzigen Nationencup im März in der Türkei folgt jetzt erstmals wieder ein Kräftemessen auf höchstem Niveau.
Die deutschen Fahrer spielten wie schon in Ruanda beim Eliterennen der Straßen-Europameisterschaften in Frankreich keine Rolle. Johannes Adamietz, einer von vier Kontinental-Fahrern, hielt die Fahnen am längsten hoch und wäre um Platz 20 ins Ziel gefahren, hätte man seine Gruppe nicht wegen Zeitüberschreitung aus dem Rennen genommen.