Am kommenden Samstag beginnen die Olympischen Entscheidungen in Athen. Der erste Wettkampf ist das Straßenrennen der Männer. „Wir werden alles versuchen, Edelmetall zu holen“, lautet die verheißungsvolle Parole, ausgegeben von Jan Ullrich. (Ein großes Interview mit dem Olympiasieger von 2000 lesen Sie im morgen erscheinenden Radsport Olympia Spezial des DSV Deutscher Sportverlag.)
Stefan Nimke will Olympiasieger im 1000-Meter-Zeitfahren werden. Das ist für den Mecklenburger die logische Konsequenz aus den Erfolgen der vergangenen Jahre. „Weltmeister war ich 2003, Olympia-Zweiter schon vor vier Jahren, also – was bleibt noch als Ziel?“, fragt der 26 Jahre alte Vater zweier Töchter, der in Schwerin lebt.
Als aktuelle WM-Zweite von Hamilton gilt Judith Arndt natürlich vor allem im Zeitfahren als Medaillenkandidatin. Aber auch im Straßenrennen wird die 28 Jahre alte Leipzigerin ihre Chance je nach Rennverlauf suchen. Bundetrainer Jochen Dornbusch sagt über sie: „Judith hat sich zu einer sehr kompletten Fahrerin entwickelt, die über sehr gute Zeitfahrt-Qualitäten verfügt“. Sie erlebt in
Ein großes Ding abschießen“, so salopp beschreibt Lado Fumic gerne seine Ziele. Seit drei Jahren arbeitet er daran, gelungen ist es ihm bis jetzt noch nicht. Am Weltcup-Sieg durfte er nur mal schnuppern, bei der EM reichte es zweimal „nur“ zu Silber und für eine WM-Medaille hat es bis jetzt noch gar nicht gereicht. Trotzdem
So als wollte er noch ein letztes Zeichen setzen und sagen „Ich bin bereit“. Michael Rich verabschiedete sich am Samstag von der Regio-Tour mit einem Angriff. Nach dem Start in seinem Wohnort attackierte der Emmendinger, wurde aber vom Feld wieder gestellt. Bei seinem letzten Härtetest vor Olympia verzichtete der 34-Jährige Emmendinger dann auf die letzte