Robert Bengsch konnte es lange nicht fassen, ein Kandidat für den deutschen Vierer bei den Olympischen Spielen zu sein. „Erst bei der WM in Melbourne habe ich begonnen, daran zu glauben“, sagt der 20-Jährige vom TSC Berlin, der in der Rad-Bundesliga für das KED-Bianchi Rad-Team fährt. Dort hatte er in der Qualifikation zusehen müssen, wie
Für Leif Lampater sind in dieser Saison Träume wahr geworden. Eigentlich hatte der 21 Jahre alte Schwaikheimer damit gerechnet, bei den U23-Europameisterschaften in Valencia seinen Saisonhöhepunkt zu haben und Olympia im Fernsehen anzuschauen. Doch nachdem Jens Lehmann und Daniel Becke nicht mehr zum deutschen Vierer gehören und er seine Leistungsfähigkeit mit dem deutschen Vierer bei
Er war der Pechvogel der WM von Melbourne. Durch einen Trainingssturz büßte René Wolff in Australien alle WM-Chancen ein, nachdem er in voller Fahrt einem UCI-Kommissär hatte ausweichen müssen, der unbedacht die Bahn betreten hatte. Glücklicherweise waren die Knieverletzungen, die sich der WM-Dritte im Sprint von Stuttgart 2003 zuzog, weniger schlimm als zunächst befürchtet. Das
Christian Lademann aus Berlin reist mit großen Plänen nach Athen. „Ich möchte eine Medaille holen. Das ist mit dem Vierer sicher wahrscheinlicher, aber auch in der Einerverfolgung setze ich mir hohe Ziele“, sagte der 28-Jährige bei der Regio-Tour, die er zusammen mit dem Olympia-Kader von Bundestrainer Bernd Dittert als Vorbereitung auf die olympischen Bahnwettbewerbe bestritt.
Carsten Bergemann ist der Längste im deutschen Radteam für Athen. 1,96 Meter misst der Radsprinter, der im vergangenen Jahr zusammen mit Jens Fiedler und René Wolff Weltmeister im Teamsprint war. In Athen gilt seine Konzentration aber zunächst dem 1000-Meter-Einzelzeitfahren, wo er sich einen Platz unter den ersten Fünf vorgenommen hat. Dazu muss er seine Bestzeit,