Emma Hinze und Marc Jurczyk sind die neuen Deutschen Zeitfahrmeister 2019 auf der Bahn. Im Berliner Velodrom war die Cottbuserin knapp drei Zehntel Sekunden schneller als die Seriensiegerin Miriam Welte, die insgesamt elf Meistertitel in dieser Disziplin für sich verbuchen kann und sich diesmal mit Platz zwei begnügen musste. Dritte wurde U23-Europameisterin Lea-Sophie Friedrich. Bei den Männern besiegte Marc Jurczyk in 1:00,743 Minuten Felix Groß und Titelverteidiger Maximilian Dörnbach.
Der Bund Deutscher Radfahrer gibt heute sein Aufgebot für die Straßen-Euopameisterschaften in Alkmaar in den Niederlanden bekannt, die kommende Woche vom 7. bis 11. August stattfinden. Im Eliterennen der Männer geht Giro-Etappensieger Pascal Ackermann (Foto) als Kapitän ins Rennen und wird von seinem kompletten Bora-hansgrohe-Sprinterzug unterstützt. "Wir rechnen uns mit dieser Mannschaft einiges aus", sagt BDR-Vize-Präsident Erik Weispfennig. Eine ausführliche Vorschau folgt.
Am ersten Tag der Deutschen Bahnmeisterschaften in Berlin, die im Rahmen der „Finals 2019“ stattfinden, wurden acht nationale Meister gekürt. In der Eliteklasse fielen die Entscheidungen in der 4000-m-Einerverfolgung und in der Mannschaftsverfolgung der Frauen.
Nach 2007, 2011 und 2015 ist das Velodrom in Berlin erneut Gastgeber für die deutschen Meisterschaften im Bahnradsport und findet im Rahmen der "Finals 2019" statt. Zehn deutsche Sportverbände richten ihre nationalen Meisterschaften am ersten August-Wochenende in der Hauptstadt aus, und ARD und ZDF übertragen viele Entscheidungen live.

Bei den MTB-Europameisterschaften im tschechischen Brünn haben Elisabeth Brandau aus Schönaich im Rennen der Frauen und der Freiburger Max Brandl in der U23-Entscheidung jeweils die Bronzemedaille gewonnen. Die 33-Jährige aus Schönaich fuhr 3:05 Minuten hinter Titelverteidigerin Jolanda Neff aus der Schweiz und hinter Ex-Europameisterin Yana Belomoina aus der Ukraine (+2:52) auf Platz drei. Brandl gewann Bronze mit 1:36 Minuten Rückstand auf Favorit Vlad Dascalu aus Rumänien und den Schweizer Filippo Colombo (+0:59).