Die Erfurterin Kristina Vogel und Miriam Welte aus Kaiserslautern haben am vierten Wettkampftag der Bahnradwettbewerbe bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro das Achtelfinale im Sprint-Wettbewerb am heutigen Montag erreicht. Und Roger Kluge aus Cottbus liegt nach dem ersten Tag im Mehrkampf Omnium auf dem vierten Platz und hat vor den letzten drei Wettbewerben noch alle Chancen im Kampf um eine Medaille.
Kristina Vogel aus Erfurt hat bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro souverän das Achtelfinale im Sprint-Wettbewerb erreicht. Die Teamsprint-Olympiasiegerin von 2012 und Olympiadritte von 2016 setzte sich im 1/16-Finale klar gegen die Niederländerin Laurine van Riessen durch und trifft am heutigen Montag auf Natasha Hansen. Bei der WM Anfang März in London setzte sich Vogel ebenfalls im Viertelfinale in zwei Läufen gegen die Neuseeländerin durch. Vogel holte am Ende Bronze, Hansen wurde WM-Fünfte.
Einen Tag nach dem Gewinn der Bronzemedaille im Teamsprint bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro verpassten Kristina Vogel aus Erfurt als Sechste und Miriam Welte aus Kaiserslautern auf Platz 25 weiteres Edelmetall. Olympiasiegerin wurde überraschend Ellis Ligtlee aus den Niederlanden.
Der Bann ist gebrochen: Auf die „Golden Girls“ von London ist auch in Rio de Janeiro Verlass – und die Bronzemedaille blinkerte im Licht der Scheinwerfer fast genauso schön wie Gold vor vier Jahren bei den Olympischen Spielen in London. Auch bei den Spielen unter dem Zuckerhut rasten Miriam Welte aus Kaiserslautern und Kristina Vogel aus Erfurt wieder im Teamsprint-Wettbewerb auf das Podium. Das Gute-Laune-Duo steigerte sich von Lauf zu Lauf und setzte sich im kleinen Finale in 32,636 Sekunden gegen Australien (32,658) durch. Gold ging an China (32,107) vor Russland (32,401).