Was für ein erfolgreicher Tag für Deutschlands Bahn-Asse: Bei den Weltmeisterschaften in London gewann Joachim Eilers (Chemnitz) seinen ersten WM-Titel im 1000-m-Zeitfahren (Interview bereits gesendet). Kristina Vogel unterstrich ihre Weltklasse mit einem weiteren WM-Sieg im Keirin. Reaktionen zum Tag in London.
Wenn am morgigen Freitag die schnellsten Männer der Welt bei der WM in London in den Sprint-Wettbewerb einsteigen, fehlt einer, der 2013 WM-Gold und ein Jahr später WM-Silber in der „Königsdisziplin“ holte: Stefan Bötticher. Nach anhaltenden Verletzungsproblemen verpasste der 24-Jährige die Nominierung für die Titelkämpfe auf der Olympiabahn von 2012. „Ich werde über das Wochenende wegfahren, Telefon und Internetverbindung kappen. Ich habe noch nicht wieder das Bedürfnis, die WM zu verfolgen“, sagt Bötticher.
Am ersten Tag der Bahn-Weltmeisterschaft gab es in beiden Teamsprintwettbewerben Bronze für den Bund Deutscher Radfahrer. Miriam Welte (Otterbach) und Kristina Vogel (Erfurt) schlugen im kleinen Finale Australien; das deutsche Trio René Enders (Erfurt), Max Niederlag und Joachim Eilers (beide Chemnitz) konnte Frankreich auf den vierten Platz verdrängen. Am Nachmittag belegte der BDR-Vierer Rang sechs in der Qualifikation; Mieke Kröger (Bielefeld) wurde Fünfte in der Einerverfolgung der Frauen. Lucas Liß aus Unna konnte seinen Titel im Scratch nicht verteidigen und belegte Rang sieben.