Bei den Straßen-Weltmeisterschaften in Kopenhagen blieb der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) am vierten Wettkampftag ohne Medaille. Allerdings verpasste Rüdiger Selig (Jena) im Straßenrennen der U23 als Vierter nur um Zentimeter den Sprung auf das WM-Podium. Gold sicherte sich im Massenspurt nach 168 Kilometern und 3:52:16 Stunden Arnaud Demare, sein Landsmann Adrien Petit sorgte für einen
Eine hervorragende Zwischenbilanz zieht der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) nach den Zeitfahr-Wettbewerben der Straßen-Weltmeisterschaften von Kopenhagen (Dänemark). Beide Goldmedaillen in den Elitewettbewerben gingen dank Judith Arndt und Tony Martin nach Deutschland, Bert Grabsch überzeugte als Vierter im Männerrennen, hinzu kam die Bronzemedaille durch Mieke Kröger bei den Juniorinnen und auch Platz fünf durch Junior Juriy
Mit André Greipel (Hürth) als Kapitän startet der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) bei den Weltmeisterschaften in Kopenhagen (Dänemark) in das Straßenrennen der Männer. Greipels Teamkollege von Omega Pharma-Lotto, Marcel Sieberg, steht beim 266 km langen WM-Höhepunkt am Sonntag ebenso am Start wie Zeitfahr-Weltmeister Tony Martin, John Degenkolb, Bert Grabsch (alle HTC-Highroad), Danilo Hondo (Lampre), Marcel
Triumphaler Sieg auf Ansage. Tony Martin (26) hat bei den Straßen-Weltmeisterschaften in Kopenhagen die Goldmedaille im Einzelzeitfahren gewonnen und düpierte dabei die Konkurrenz mit Minutenvorsprung. In 53:43,85 Minuten lag der gebürtige Cottbuser im Ziel nach 46,4 Kilometern 75 Sekunden vor Silbermedaillengewinner Bradley Wiggins (Großbritannien/54:59,68), für Olympiasieger Fabian Cancellara (Schweiz/55:04,44) blieb diesmal nur die Bronzemedaille. Eine
Judith Arndt hat bei den Straßen-Weltmeisterschaften in Kopenhagen den ersehnten Titel im Einzelzeitfahren der Frauen errungen. Die 35-Jährige setzte sich nach 27,8 Kilometern in 37:07,38 Minuten deutlich gegen die gebürtige Dänin Linda Villumsen (Neuseeland/37:29,11 Minuten) und Titelverteidigerin Emma Pooley (Großbritannien/37:31,51 Minuten) durch. Ina-Yoko Teutenberg (36/Düsseldorf) fuhr in 38:03,52 Minuten auf Rang elf. „Der Zeitfahrtitel ist