Gleich vier Medaillen regnete es für den Bund Deutscher Radfahrer am zweiten Tag der Bahn-Europameisterschaften in Cottbus. Im Sprint der Juniorinnen holte Kristina Vogel (Erfurt) Gold und Sabine Bretschneider (Kaiserslautern) Bronze, Daniel Rackwitz (Schwerin) wurde Europameister im 1000 Meter Zeitfahren, während Elke Gebhardt (Freiburg) mit Platz drei im Omnium der Frauen ihre erste internationale Medaille
Zwei Medaillen gab es gestern Abend für den Bund Deutscher Radfahrer (BDR) zu Beginn der Bahn-Europameisterschaften in Cottbus. Lokalmatador Maximilian Levy, Titelverteidiger im Sprint und Teamsprint, bildete den Auftakt und gewann die Bronzemedaille im 1000 Meter Zeitfahren. In 1:04,773 verpasste Levy hinter den beiden Franzosen Didier Henriette (1:04,157) und Mickael D’Almeida (1:04,434) nur knapp eine
Cottbus ist gerüstet, wenn heute um 17.00 Uhr die Bahn-Europameisterschaften 2007 in der Lausitz eröffnet werden. Die Modernisierungsarbeiten auf der Radrennbahn in Cottbus wurden planmäßig ausgeführt. „Ein dichtes Dach zur EM ist gesichert“, freute sich Peter Przesdzing, Chef des Sportstättenbetriebes Cottbus. Die 333,33-Meter-Zementbahn im Sportzentrum wurde in den vergangenen Wochen für fast 200.000 Euro renoviert.
Morgen beginnt in der Türkei die Cross-Country-Europameisterschaft. Deutschlands aussichtsreichste Podiumskandidatin ist dabei wieder Sabine Spitz. „Mein Ziel ist eine Medaille“, so Spitz – es wäre ihre fünftes EM-Edelmetall nach drei Bronzenen (2002, 2004, 2006) und einer Silbernen (2001). Die beiden anderen BDR-Starterinnen sind Nina Göhl und Katrin Schwing. Für Nina Göhl liegt eine Top-Ten-Platzierung dabei