Charlotte Späth (RSV Wanderlust Hofweier) hat bei den Bahn-Weltmeisterschaften der U19-Klasse in Heusden-Zolder (Belgien) mit Bronze für eine weitere deutsche Medaille gesorgt. Dazu gab es an den vergangenen beiden Tagen einige Top-Ten-Platzierungen.
Späth gehört zu fünf Fahrerinnen, die einen Rundengewinn herausfahren und somit 20 Bonuspunkte einsammeln konnten. Bis zur doppelt zählenden Schlusswertung waren die Medaillen aber noch offen. In der spurtete die 17-Jährige auf den vierten Platz und sicherte damit Platz drei ab. „Im Vornherein war eigentlich die Top-Ten mein Ziel. Aber mein Quali-Rennen lief ganz gut. Deshalb bin ich mit dem Vorhaben gestartet, Spaß zu haben, mutig zu fahren und alles zu probieren – das hat dann ja offenbar ganz gut geklappt“, freute sich Späth, die das Punktefahren eigentlich gar nicht als ihre Lieblingsdisziplin bezeichnet, obwohl sie darin auch schon Deutsche Meisterin ist. Die EM-Medaille bedeutet mir sehr viel, damit habe ich nicht gerechnet. Es ist ein unglaubliches Gefühl.“
Im Sprint-Turnier der Junioren belegte Leonidas Rekowski den sechsten Platz. Ebenfalls auf Rang sechs fuhr Leon Resag im Ausscheidungsfahren. In der Einerverfolgung kam Junior Lenny Karstedt auf den siebten Platz. Im 1000-Meter-Zeitfahren gab es mit Platz fünf durch Lara Colberg und dem zehnten Platz durch Marie Louise Raake zwei Top-Ten-Resultate.
Morgen findet der letzte Wettkampftag statt. Dort fallen jeweils bei den Juniorinnen und Junioren die Entscheidungen im Zweiermannschaftsfahren sowie im Keirin.
