Besser hätte die Straßen-Weltmeisterschaft für German Cycling nicht beginnen können: Franziska Koch gewann im Einzelzeitfahren der Frauen, dem ersten Wettbewerb der Titelkämpfe, die Bronzemedaille. Antonia Niedermaier belegte einen ebenfalls guten siebten Platz.
„Der Kurs kam mir mit seinen Wellen entgegen. Ich habe gleich nach dem Start gemerkt, dass heute ein guter Tag wird. Ich bin wirklich sehr glücklich mit dieser Bronzemedaille hier“, freute sich Koch über ihren dritten Platz.
Mit 39,2 Kilometern war es das längste Zeitfahren für Frauen, was je bei einer WM ausgetragen wurde. „Es war ein wirklich langes Rennen. Ich versuchte, im ersten Teil nicht zu übermütig zu sein. Man musste sich seine Kräfte einteilen und erst am Ende kann man anfangen, den Tank komplett leerzufahren“, erklärte Koch. Das machte sie perfekt. Und mit einer Fahrzeit von 51:09 Minuten musste sie nur Titelverteidigerin Marlen Reusser (50:24/Schweiz) und Zoe Bäckstedt (51:04/Großbritannien) den Vortritt lassen.
Für Niedermaier stoppte die Zeit bei 52:13 Minuten. Das reichte für Platz sieben. „Ich wusste, dass es nicht wirklich meine Strecke sein würde. Für meinen Geschmack war sie etwas zu flach. Ich freue mich sehr für Franziska. Dass sie die Bronzemedaille geholt hat, ist super cool. Es sei ihr vergönnt, denn sie hat hart dafür gearbeitet.“
