Zum Abschluss der Bahn-Weltmeisterschaften der U19-Klasse in Heusden-Zolder (Belgien) hat es noch einmal Edelmetall für German Cycling (GC) gegeben. Juniorin Celine Prochnau (Frankfurter RC) holte im Keirin die Bronzemedaille. Insgesamt gewannen die Deutschen bei diesen Titelkämpfen fünf Medaillen: einmal Gold, zweimal Silber und zweimal Bronze.
Prochnau präsentierte sich stark, gewann ihre Läufe sowohl in der Qualifikation als auch im Viertel- sowie Halbfinale. „Danach gehörte sie für mich schon zu den Favoritinnen“, sagte U19-Bundestrainer Maximilian Levy. Und im Finale waren schließlich nur Maya Ferrante (Italien) und Viktoriia Luchina schneller als die 18-Jährige. Prochnau hatte früh die Spitze genommen. „Die Italienerin kam von hinten und damit ich nicht eingebaut werde, bin ich nach vorne gefahren, um meine Position zu verteidigen. Am Ende ging die entscheidende Lücke auf, in die ich reingefahren bin und konnte das Rennen mit Platz drei beenden. Darauf bin ich sehr stolz“, freute sich Prochnau. Die zweite Deutsche, Lara Colberg (1. RSC Strausberg) belegte als Gewinnerin des Kleines Finales den siebten Platz.
Am Schlusstag der Titelkämpfe gab es drei weitere Entscheidungen – und auch dort fuhren die Deutschen jeweils in die Top-Ten. Im Keirin der Junioren wurde Europameister Til Krüger (RSC Cottbus) Achter. Ebenfalls Achte wurden Raul Esch (Radsportverband THÜ) und Leon Resag (RSV Einheit Lübben) im Zweiermannschaftsfahren; die Juniorinnen Sophie Schuster (RSV Irschenberg) und Eufemia Schmieder (RSC Sachsenblitz Burgstädt) belegten in derselben Disziplin den neunten Platz.
„Im Großen und Ganzen sind wir mit der Medaillenausbeute zufrieden“, sagte Günter Schabel, GC-Vizepräsident für Leistungssport. Im Medaillenspiegel belegten die Deutschen hinter Italien, den Neutralen Athleten und Großbritannien den vierten Platz. „Wir sind mit unserem Nachwuchs in allen Disziplinen gut aufgetreten.“ Neben den fünf Medaillen erzielten die Deutschen zahlreiche Top-Ten-Resultate.
