Erfolgreicher Auftakt für die deutschen Kunstradsportler bei den Hallen-Weltmeisterschaften in Ludwigsburg: Der RV Mainz-Ebersheim hat den Weltmeistertitel im 4er Kunstradfahren zurück nach Deutschland geholt.
Zuletzt 2022 konnte dasselbe deutsche Quartett den WM-Titel feiern, in den vergangenen drei Jahren war jeweils die Schweiz stärker. Doch heute waren Tijem Karatas, Annika Rosenbach, Stella Rosenbach und Milena Schwarz nicht zu schlagen. Während sich die Schweizerinnen zu viele Fehler erlaubten und nur auf 185,87 Punkte kamen, zeigten die Mainzerinnen hingegen eine fehlerfreie Kür und erzielten 239,65 Punkte. Bronze ging an Frankreich mit 97,96 Punkten.
„Wir sind super froh, dass wir das Regenbogentrikot wieder haben, nachdem des in den vergangenen Jahren nur zu Silber gereicht hat. Das werden wir heute Abend sicherlich noch schön feiern“, sagte Stella Rosenbach. Und Tijem Karatas ergänzte: „Wir sind super glücklich, dass nach der kurzfristigen Verlegung der WM nach Ludwigsburg so viele von unseren Zuschauern mitkommen konnten. Es ist immer ein besonderes Gefühl vor unseren Fans starten zu können und die jetzt auch mit dem WM-Sieg stolz zu machen.“
Berechtigte Hoffnungen auf den Titel können sich die Deutschen auch im 1er Kunstradfahren der Frauen sowie im 2er Kunstradfahren der Offenen Klasse machen. In der Vorrunde belegte Ramona Dandl (194,65) und Lokalmatadorin Lara Füller (194,27), genauso wie Lea-Victoria Styber/Nico Rödiger (157,02) und Julia Hämmerli/Patrick Tisch (149,26) die Plätze eins und zwei. Die beiden Finals werden morgen ausgetragen.
Radball
Ein guter Start gelang auch den beiden Radball-Duos Danielle Holzer/Judith Wolf und Michael Birkner/Robert Mlady, die jeweils ihr erstes Vorrunden Match gegen die Schweiz (7:2) beziehungsweise Frankreich (7:4) deutlich gewannen.
